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Die Mutter

Mutter, davon gibt es nur eine in unserem Leben.
Mutter, die keine Alternative hat in unserem Leben.
Mutter, deren Duft wir als Baby, deren Pflege wir als Kind, deren Lebenserfahrung wir als Jugendliche und deren Mitleid wir lebenslang erfahren. Wir wissen daß sie der einzige Mensch ist, der uns niemals ablehnen oder sich uns verweigern würde.

Wieso lieben die Mütter ihre Kinder so offen und bedingungslos? Wie kommt es, das die Mütter es am Besten schaffen ihr Ego zu beherrschen wenn es um ihr Kind geht? Weil Mutter sein eine natürliche Eigenschaft ist, die große Kraft gibt! Weil Mutter sein viel Kraft im Wettbewerb mit der Natur bedeutet!

Doch Mutter  sein ist die schwerste , oder besser, die verantwortungsvollste Sache der Welt - als Berufstätige noch viel mehr. Aber Frauen die bei jeder Sache Erfolg haben schaffen es auch, Arbeits- und Familienleben gleichermaßen erfolgreich zu gestalten. Die heutige Mutter fühlt sich schön, allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und vor allem ganz als Frau.

Wie sehr Sie auch ihre Mutter lieben, nach dem Sie selbst ein Kind haben und zur Mutter geworden sind vermehrt sich Ihre Liebe zur eigenen Mutter noch viel mehr. Sie sehen dann Ihre eigene Mutter mit ganz anderen Augen. Ich habe das selbst bei mir gefühlt.

Wer keinen natürlichen Mutter Instinkt  in sich spürt sollte lieber kein Kind zur Welt bringen. Vielleicht noch ein etwas harter Satz: manche Frauen sollten nicht das Recht haben Mutter zu sein. Denn Sie hinterlassen der Welt zerstörte, beleidigte und mit Problemen beladene Kinder, deren Schmerzen nicht geheilt werden können.
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Fuchsmütter
In einem Fuchs-Rudel bekommt nur die ranghöchste Füchsin Nachwuchs, weil alle anderen Damen des Harems für den Rüden sexuell uninteressant sind. Es sei denn, das Territorium bietet so viel Nahrung, daß die Welpen aller Füchsinnen davon ernährt werden könnten, doch das scheint eher die Ausnahme zu sein. Die rangniederen Füchsinnen sind nach der Geburt der Welpen ganz wild darauf, an der  Aufzucht teilzunehmen. Sie dürfen mit den Babys alles machen, was auch die Mutter macht, sie putzen, mit ihnen spielen, ihren Kot auffressen. Nur säugen können sie sie nicht. Dafür aber beteiligen sich die rangniederen Füchsinnen gemeinsam mit dem Rüden an der Futtersuche für die säugende Mutter und später für die Welpen. Stirbt die ranghöchste Füchsin und hinterläßt Welpen, so  werden die sofort von den rangniederen Füchsinnen begeistert "adoptiert". Beim der nächsten Paarungszeit rückt dann die in der Rangfolge nach der verstorbenen Füchsin stehende in den höchsten Rang auf und wird vom Rüden gedeckt. Und wieder reißen sich die rangniederen Füchsinnen darum, sich an der Babypflege zu beteiligen.

Zusammengefaßt aus: David Macdonald, Unter Füchsen. Eine Verhaltensstudie.
Knesebeck München 1993, S. 145 ff.

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Revised: 10.05.2000
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