
Die einzige Hauptstadt der Seldschuken erscheint mit ihren Gaerten und Flüssen wie eine Oase in der Steppe Zentralanatoliens. In Konya sind sehr viele Seldschukische Türben (Begräbnisstätten) zu sehen. Das grösste Mausoleum ist das des Ordengründers Mevlana, der sagte: ''Komm,wer du auch bist''. Es ist auch zugleich das Wahrzeichen Konyas. Als Bahaeddin Veled, der Vater von Mevlana, starb, wurde er seinem Wunsche entsprechend im Rosengarten von Alaeddin Keykubat ausserhalb der Stadt beigesetzt. Mevlana wurde spaeter neben seinem Vater begraben. Auf dem Grab liess der Sultan aus Dankbarkeit die Kubbe-i Hadra Moschee im Jahr 1273 errichten. Jahrhundertelang wurden in dem von Mevlanas Enkeln gegründeten Kloster die tanzenden Derwische ausgebildet.(Sufi-Orden)
In dem 1926 zum Museum umgewandelten Kloster sind viele Kleidungsstücke der Derwische, Instrumente für die Sema-Musik, Gebets-Teppiche, Koranhandschriften und Stoffe ausgestellt.
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Letzte Aktualisierung: 14.10.1998
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