
Zwei Franken im Land der Schläpplesträger,
von Martina Mengling
Zwei Franken im Land der „Schläpplesträger“
- Oder 20.000 km im Kummerbus
Mit 30 sollte man aufhören zu träumen – und endlich anfangen seine Träume zu leben.
Als Mitte Januar 99 das o.k. des Personalausschusses für meinen langersehnten Traum – mich mit meiner Freundin Kerstin für 6 Monate
„auszuklinken“ – kam, war die Freude groß! Das Ziel stand schon lange
fest und die folgenden Wochen standen ganz unter dem Zeichen der Vorbereitung. Ein passendes Fahrzeug hatten wir auch bald gefunden:
Einen weinroten VW-Transporter, Baujahr 86, dessen einziger Luxus 2 Schiebetüren waren.
Auf einer selbstkonstruierten Klappvorrichtung aus Holz konnten wir – nachdem unser 50er Piaggio-Roller ausgeladen war – wunderbar schlafen.
In den ersten 7 Wochen war unser „Kuschelbus“ dann auch auf unzähligen Campingplätzen unser Zuhause. Aufgepackt als würden wir auswandern,
starteten wir in der Nacht zum 2. Mai dann nach Italien durch. Von
unserem ersten Ziel Reggio Emilia ging es an die Westküste: La Spezia, Cinque Terre, Pisa, Florenz, Arezzo, Siena und Rom waren einige
unserer Stationen, bevor wir an der Amalfiküste entlang uns über Neapel in die Stiefelspitze nach Calabrien wagten.
Dort hatten wir es auch mit dem einen oder anderen waschechten Mafioso zu tun. Nachdem uns die
Stiefelsohle nicht so „vom Hocker riss“, waren wir von den herrlich verträumten Städtchen im Absatz nur
noch begeistert. In Gallipoli und Otranto zum Beispiel fanden wir das für uns schönste Italien.
An der Ostküste wieder hoch Richtung Norden, setzten wir dann nach ca. 4 Wochen Italien in Brindisi über nach Griechenland – Patras. Den
Peloponnes erkundeten wir einige Tage, fuhren über den Kanal von
Korinth über Athen hinaus an das Cap Sounion und wieder zurück. In Griechenlands Hauptstadt reizte nur die Akropolis, dementsprechend
schnell ging es weiter nach Delphi – der Mitte der Welt – und von dort
aus quer durchs Land zu den Meteora Klöstern, die wirklich einzigartig sind. Eine Landschaft wie sie unwirklicher nicht sein kann. Weiter
Richtung Norden über Thessaloniki auf die Halbinsel Chalkidiki. Auf
der mittleren von den Dreien (Sithonia) genossen wir mit Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Berg Athos unser erstes Meer- und
Sonnenbad! Doch 2 ½ Wochen Griechenland reichten uns und auch sämtliche
Schreckensmeldungen über den Terror in der Türkei hielten uns dann nicht von unserem eigentlichen Ziel ab. Nach Alexandroupolis kamen wir
Mitte Juni in Ipsala über die Grenze. Eine Stunde Fahrt und eine 1stündige Fährfahrt und wir waren auf dem Asiatischen Kontinent. In
unserem ersten Ziel, der Millionenstadt Bursa, haben wir türkisches Leben fernab von jeglichem Tourismus erfahren.
Von dort aus fuhren wir quer durch Zentralanatolien nach Alanya – „Klein Deutschland“ der Türkei – wo wir ein Apartment zur Verfügung
hatten. Von unserem Vorhaben, uns dort einen Job zu suchen, mußten wir uns bald verabschieden. Während sich in Alanya, das 120.000 Einwohner
hat, in normalen Saisontagen ca. 50.000 Touristen tummeln, waren es
heuer gerade 5.000. Die Hotels nur zu 10 % ausgelastet – viele geschlossen. Der Tourismus am Boden, Tausende arbeitslos und viele
Geschäftsinhaber ruiniert. Die PKK hatte ganze Arbeit geleistet.
Arbeit zu finden war unmöglich, also genossen wir erst mal das leere Alanya und die leeren Strände, bevor wir an der Mittelmeerküste
entlang fuhren; Richtung Westen über Kemer, Finike, Kas (der meiner
Meinung schönsten Stadt der Mittelmeerküste), in Kas „Schiffbruch“ erlitten und das Chaos seinen Anfang nahm.
Ein geplatzter Wasserschlauch ließ sämtliche Hitze-Lämpchen im Cockpit des Busses alarmrot blinken und der Blick in den Rückspiegel
bestätigte das Temperaturproblem unseres Busses: er qualmte aus allen
Löchern. Wir ließen uns in die einzige Hinterhofwerkstatt rollen die auf dem Weg lag. Nachdem wir einige Löcher in den Benzinleitungen
hatten (aahhh!! daher der ewige Dieselgeruch) erklärten uns die 7 Koriphäen, die alle kopfüber in unserem Motor hingen, dass unser Bus –
wenn er nicht mit Diesel führe – schon runtergebrannt wäre. Na Klasse!
Wir feierten „Bussis“ Geburtstag zusammen mit unserem „60ten“, da zwischen Kerstin’s und meinem Geburtstag nur ein paar Tage liegen in
Alanya und gönnten uns gleich darauf ein Geburtstagsgeschenk der
Extraklasse. Über Pamukkale (ich kann jeden Pauschalbesucher nur empfehlen das
„Baumwollschloss“ auszulassen, es ist bei weitem nicht so schön wie auf all‘ den Postkarten!) nach Bodrum. Dort versuchten wir vergeblich
ein Boot für eine „Blaue Reise“ zu finden. In Marmaris wurden wir fündig: Eine Woche Luxus – eine Riesen-Gullet, die wir uns mit einer
Handvoll verrückter Engländer teilten. Wir umschifften die Küste von Marmaris nach Fethiye, Daylan und Ölu Deniz und schliefen unterm
Sternenzelt. Mitte Juli waren wir zurück in Alanya und mit Besuch aus der Heimat machten wir die Umgebung unsicher.
Zum 1. August war der Bus für die grosse Fahrt an das Schwarzmeer gepackt. Nur noch Kerstins Freund zum Flughafen bringen, danach sollte
es losgehen. Auf dem Weg nach Antalya macht der Wagen schlapp und Fredy muss per „Taksi“ weiter. Die Diagnose in der Auto-Klinik (das
heisst dort wirklich so) ist niederschmetternd: Motorschaden – ausgelöst durch die Hitze beim geplatzten Wasserschlauch – neue
Kolben, Ventile... 1 Woche brauchen sie in der Klinik bis sie dem Bus ein neues „Herz“ gepflanzt haben. Wir hausen bei Ismail, einem Freund
in Alanya, in „unserer“ Wohnung sind die Eigentümer. Unser „Frischoperierter“ fährt uns bis Kappadokien, in die schönste
Märchenlandschaft der Türkei. Bizarre Tuffsteingebilde – Vulkangestein
– zaubern eine eindrucksvolle farbenprächtige Landschaft und ganze Städte liegen 18 Stockwerke tief unter der Erde. In Ürgüp wurden wir
einfach so zu einer Hochzeit eingeladen – wir fanden’s klasse...
Der Zusammenbruch kam um 12.00 Uhr mittags vor Hüyük, den Namen des anatolischen Dorfes werde ich nie vergessen, obwohl es in keiner
Karte verzeichnet ist. Unser Bus bricht während der Fahrt ab. Zwischen
Hysterie und Depression verhandeln wir vom einzigen Telefon in Hüyük mit dem ADAC in Istanbul, der sich nach Rücksprache mit Deutschland
ausnahmsweise bereit erklärt uns nicht in die nächstgelegene
Werkstatt, sondern in „unsere“ Klinik nach Alanya zu schleppen. Nicht ohne uns darauf hinzuweisen, dass es dafür keine weiteren Leistungen
mehr gibt – nur noch Verschrottung, Container für unseren Kram und
zwei Flugtickets! So sitzen wir und warten und warten und... Und erfahren wiedermal türkische Gastfreundschaft, Tee bis zum
Abwinken (beim 27ten haben wir aufgehört zu zählen) immer zu essen –
immer umsonst! Einzig der Besuch von 5 Gendarmen abends um 10 Uhr macht uns nervös, sie bedeuten uns mitzukommen: „Aber wir haben doch
gar nichts getan?“ und krallen uns an unsere Holzklappstühle. Dank
Dictionary und Händen und Füßen wird uns klargemacht: Hüyük hat keine Pension – wir sollen die Nacht sicher auf der Wache verbringen. So
verlockend das Angebot auch war, wir hegten immer noch die Hoffnung,
dass der Abschleppdienst die 600 km von Antalya in 10 bis 11 Stunden schafft und jeden Moment auftauchen würde. Die Hoffnung hatten wir
nachts um 3 Uhr als uns die letzte (erste?) Suppe gekocht wurde immer
noch. Als der Schlepper nach 27 Stunden warten, tags drauf nachmittags um 15 Uhr kam und wir schon einen Teerausch hatten, störten uns nicht
mal mehr weitere 10 Stunden im Fahrerraum mit einem gesprächsfreudigen Türken zu sitzen, der zwar weder Deutsch noch Englisch sprach, aber
die Meinung vertrat, er müsse seinen Satz nur 15mal wiederholen und wir würden ihn schon verstehen...
Den nächsten Klinikaufenthalt warteten wir gar nicht groß ab, sondern kauften uns ein Busticket nach Istanbul! Start 16.8. um 22.00 Uhr –
planmäßige Ankunft 12 Stunden später. Doch als wir verschlafen am
nächsten Morgen aus dem Fenster sahen, trauten wir unseren Augen kaum: Die ersten zerstörten Häuser waren in Bursa; in Gölcük, Yalova und
Izmit sassen wir insgesamt über 10 Stunden fest, denn wir fuhren
mitten durch das Epizentrum des Bebens. Trotz all der vielen Bilder im Fernsehen und den Zeitungen hatten wir auch noch lange hinterher immer
die Häuser vor Augen, die wir sahen: eingestürzt wie Kartenhäuser, an
den Balkonen noch die verstaubten Blumenkästen, während wie Spielzeugautos ganze Reisebusse unter den Trümmern begraben und
plattgemacht wurden. Wie in einem Film sassen wir im Bus und draussen
zog die Kathastrophe an uns vorbei. Menschen, die nur noch das besasen was sie am Leib trugen, apathisch oder weinend vor den Überresten
ihrer Häuser und alle 2 Minuten die Ambulanz, die sich durch die
Autoschlange den Weg kämpfte. In der darauffolgenden Nacht um 3 Uhr (mein größter Respekt gilt immer noch dem Busfahrer, der uns nach all‘
den Stunden sicher ans Ziel brachte) fuhren wir dann in das
gespenstisch dunkle Istanbul ein, der Himmel nur knallrot beleuchtet durch die brennenden Raffinerien! Die Lust auf Istanbul war uns
vergangen. Keine Chance jemanden zu erreichen, das Telefonnetz zusammengebrochen, Handy funktionierte im ganzen Land nicht! Also
zurück nach Alanya. Wir erholten uns bei Ismail, dessen ganze Familie zu Besuch war: 14
Personen auf 45 qm in 2 Zimmern, türkisches Leben pur! Unser Bus mittlerweile „Kummerbus“ anstatt „Kuschelbus“ war repariert und wir
starteten nochmal durch – an die Westküste. Im Taurusgebirge fängt er uns schon zu kochen an – wieder ein kaputter Schlauch, doch ein Bauer
hilft uns mit seinem Gartenschlauch weiter – der hält bis Izmir, wo wir 3 Tage hintereinander in der VW-Werkstatt auffuhren und mit neuer
Wasserpumpe, Thermostat, Schlauch .... endlich das antike Ephesus, Cesme und Kusadasi besuchen, bevor wir Anfang September zurück nach
Alanya fahren. Dort wird es Zeit – unser Visum für 3 Monate ist abgelaufen. Ich werde
nie – die Betonung liegt auf nie – wieder über die deutsche Bürokratie schimpfen, denn für den türkischen Papierkrieg braucht man Zeit – viel
Zeit (wie eigentlich für alles in diesem Land, denn Zeit haben die Menschen ohne Ende).
Einen kompletten Tag rennen wir von Behörde zu Behörde, melden uns an,
lassen Passbilder (7 Stück!) und etwa 1007 Kopien vom Pass machen, um unsere Aufenthaltserlaubnis zu verlängern. Ein kleiner blauer Pass ist
der Lohn für unsere Mühen – teuer bezahlt!
Die nächste Fahrt geht an der Küste entlang in den Osten: Anamur, Mersin, Adana bis nach Iskenderun, das nur 20 km von der syrischen
Grenze entfernt ist. Dort besuchen wir Freunde und alles ist eine Spur
arabischer als sonst. Mitte/Ende September dann nochmal nach Istanbul - eine Stadt aus 1001
Nacht. Nur Gott allein weiss wieviele Minarette und Kuppeln diese Metropole haben mag. Der Blick am Abend vom Bosporus aus auf die Hagia
Sofia und die Blaue Moschee ist das Größte und die Schätze im Topkapi
Sarayi und Dolmabahce Palast beeindruckend. Danach steht nur noch packen und putzen an. Am Tag unserer Abreise
frotzeln wir noch und als wir uns in den Bus setzen springt er nicht
an ...
Irgendwie sind wir dann doch nach Izmir gekommen, wo wir in weiser Voraussicht einen Platz auf der Fähre nach Venedig gebucht haben. 62
Stunden auf hoher See, dort geniessen wir die letzten warmen Sonnenstrahlen, freuen uns, dass wir diese Strecke nicht mehr fahren
müssen und sind etwas traurig, dass es – zumindest für uns – so schnell vorbei ging.
Sechs Monate – eine lange Zeit – und doch war es lange wie ein ganz „normaler“ Urlaub, der Übergang kam schleichend. Irgendwann schaut man
nicht mehr über den Tellerrand und „schnuppert“ in die andere Kultur, sondern taucht ein und inhaliert - ist mittendrin statt nur dabei. Da
bleibt beim Frühstück das Nutella im Schrank und man isst selbstverständlich Tomaten, Gurken, Schafskäse. Die CD’s von daheim
bleiben verschmäht – man hört seine türkischen Favoriten, deren Lieder
man schon mitsingen kann. Man hört auf bei roten Ampeln zu halten, zieht mit schlafwandlerischer Gewohnheit beim Betreten einer Wohnung
die Schuhe aus (kein Türke betritt sein Zuhause mit Strassenschuhen) und einige Phrasen und Ausdrücke liegen im Türkischen eher auf der
Zunge als in Deutsch. Man wacht nicht mehr auf, wenn um 5 Uhr der Muezzin zum Gebet ruft und handelt überall – selbst beim Friseur.
Das Wichtigste am Reisen ist, seine Sinne zu schärfen. Wenn man dann schließlich sagen kann, egal wo man sich am Ende niederlässt, die
Ohren hörten mehr, die Augen blickten aufmerksamer und die Sinne
allgemein seien wacher, dann war die Reise ein voller Erfolg. Denke ich an die Türkei sehe ich das weite Land mit seinen wie
zufällig hingetupften Dörfern. Die Minarette und Kuppeln der zahllosen Moscheen. Ich sehe das türkisfarbene Meer, das sich direkt unterhalb
des Taurusgebirge entlangzieht. Die riesigen Baumwollfelder oder die Bananenplantagen bei Anamur.
Denke ich an die Türkei höre ich die traurigen Klänge der Sass, einer Art Gitarre, typisch für türkische Musik. Ich höre das Geplapper der
Frauen auf den Märkten und Basaren und ihren Gesang – es ist ein singendes Volk. Und ich höre den Muezzin, der 5mal am Tag vom Minarett
zum Gebet ruft. Denke ich an die Türkei, habe ich den ewigen Fischgeruch an der
Galatabrücke in Istanbul in der Nase und den Geruch von Maggi im Köprülü Kanyon...
Ich schmecke immer noch die selbstgepflückten Granatäpfel in Iskenderun und den allgegenwärtigen Cay, den Schwarztee, den man immer
und überall bekommt und die Plätzchen, denn in der Türkei gibt es das ganze Jahr
Weihnachtsplätzchen! Es ist ein Land der Gegensätze – wie kein anderes Land. Ist man mit
dem Auto unterwegs, wechselt die Landschaft alle zwei Stunden von einem Extrem ins andere. Es ist widersprüchlich, traditionell und
modern. Die Bevölkerung so grundverschieden und vielschichtig. Wo sonst laufen verschleierte Mädchen Arm in Arm mit bauchfrei-gepiercten
Mädchen in engen Jeans. Die Menschen sind offen und freundlich, egal wo man hinkommt. In einer Stadt ohne
Campingplatz stellten wir uns in der Nacht vor ein Wohnhaus zum Übernachten. Wir wurden von der Familie
auf dem Balkon neugierig beobachtet. Als wir gerade zum Schlafen nach hinten krabbelten, klopfte es an unsere Schiebetüre und der
Familienvater stand dort mit einem grossen Tablett Cay und Früchten, das er uns mit einem Lächeln gab! Kein „woher“ und „wohin“ und „warum
seid ihr hier?“ Die kleinen Erlebnisse waren die schönsten. Im Gegenzug dazu gerieten wir an einen Polizisten bei der
Ausländerpolizei der uns schikanierte, an korrupte Verkehrspolizisten,
Basarhändler die uns linkten, Dolmusfahrer die uns fast in den Tod gerast haben usw. – aber auch das gehört dazu.
Als mich am Ende ein Freund fragte, ob ich die Türkei vermissen würde, und wenn ja was? Doch bestimmt Sonne, Meer und Strand? Nein, das
nicht. An erster Stelle wird mir der Hamam (Türk. Bad) fehlen, den wir in regelmäßigen Abständen besucht haben. Die erholsamen Stunden auf
dem heißen Marmorstein, die Körper und Seele reinigen, werden mir sehr abgehen und dann all‘ die kleinen Dinge; den Cay, die Basare, die
Früchte, die ich bei uns noch nie gesehen habe und die freundlichen Menschen, die nie an einem Spiel vorbeigehen können. Endlose Stunden
bei Backgammon, Okey oder Karten; Spielpartner findet man überall. Ich sehe vieles aus einem anderen Blickwinkel und bin sehr froh, diese
Reise gemacht zu haben. Dank gilt meiner Freundin Kerstin, die KFZ-mäßig über sich hinausgewachsen ist, in fast jeder Situation ruhig
und gelassen geblieben ist und es mit mir zusammen immer geschafft hat in jeder noch so bescheidenen Lage das Gute zu sehen.
Diese Monate des Reisens waren für mich einzigartig, sie haben mich wieder aufgegleist, dem Leben ein Stück näher gebracht und so viel
Gutes erfahren lassen, von dem ich noch lange zehren werde. Ab und an kommt der Fernwehblues und erwischt mich Breitseite, sozusagen. Doch
das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zaunes. Die Menschen, die wir trafen auf unseren Wegen haben uns ungemein
bereichert. Man muss nicht um die halbe Welt reisen, um diese Erfahrung zu machen, man muss im Grunde nur aufbrechen zu etwas Neuem.
Es bedarf einer Portion Mut. Und man muss lieben, wo man hingeht.
Martina Mengling
tina69@topmail.de
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Aysen Doymaz
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Revised : 12.02.2000