
Das Marien-Haus, heute kleine byzantinische Kirche, ist ein Wallfahrtsort für Christen und Muslims gleichermaßen. Dort wohnte Maria während ihres Aufenthaltes in Ephesos.Der Papst Benoit sagte ''Johannes kam nach Ephesus und brachte Maria mit.Diese glückliche Mutter stieg von hier in den Himmel.''
Der heilige Ort liegt auf dem Aladag (Solmissos) und wird täglich von Tausenden von Menschen besucht. In den umliegenden Gebäuden wohnen katholische Geistliche.
Auch der Papst hat diesen Platz als Heiligen Ort anerkannt.
Christen wundern sich darüber, daß an diesem Wallfahrtsort auch Muslime beten. Dies ist leicht erklärt:
In der islamischen Welt spricht man von Maria mit Gottesfurcht, Liebe und Verehrung. Die Gebetsnische in der Moschee (mihrab) erinnert an ihre Zelle (die im Koran ebenfalls als „mihrab“ bezeichnet wird). Die neunzehnte Sure des Koran trägt den Namen „Meryem“. Viele Koranverse sprechen von ihr und von ihrem Sohn Jesus, die beide „vor der Bosheit des gesteinigten Satans“ bewahrt sind. Jesus ist ein „Gesandter“, seine Mutter eine „Wahrhaftige“, aber beide sind doch nur „Menschen, die essen und trinken“.
Der Koran spricht davon, daß Maria ihre Keuschheit bewahrte und daß sie von Allah ein „Wort“ empfing. Dadurch, daß Jesus vaterlos von Maria geboren wurde, hat Allah ein Zeichen seiner Allmacht gesetzt. Maria war eine Mutter aus überweltlichem Stamm, auserwählt, rein und über alle Frauen erhaben, gläubig, gehorsam, tugendhaft und auf besondere Weise ernährt.
Mutter Maria Brunnen:
Mutter Maria verlängerte ihre letzten Lebensjahre (30-35 n.Chr.), indem sie das heilende Wasser des Brunnens trank.Es wird von vielen Wundern dieses Wassers und der Asche des Herdes der Mutter Maria berichtet.Das Wasser dieses Brunnens brachte vielen unheilbar Kranken Heilung.
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Letzte Aktualisierung: 14.10.1998
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